Basketball

Ein Sieger und viele Gewinner

„Das ist der Wahnsinnn“, freute sich Monika Lehmhaus, Vorstandsvorsitzende von sports partner ship e.V. (sps). Mit 28 Teams waren die Partnerschulen, an denen sps Basketball-AGs anbietet, bei der 28. NRW-3×3-Tour in Düsseldorf am Start. Ein neuer Rekord nach 16 Anmeldungen beim vergangenen Turnier. Aber das sollte nicht das einzige Novum an diesem Tag bleiben.

Zwei Teams schafften es bis ins Finale und zum ersten Mal trug sich ein Team von sps auch auf der Siegerliste ganz oben ein. Die „Ullen Ballers“, das Team der Realschule Florastraße, setzte sich im Endspiel nach großartigem Kampf mit 16:9 gegen das Team „No pain no gain“ der ASG Hürth durch (Foto und Video weiter unten) – gleichbedeutend mit der Qualifikation für das Finalturnier am 18./19. Juni in Recklinghausen. Dagegen musste sich ein Team der Gesamtschule Stettiner Straße im Finale dem eindeutig favorisierten Gegner geschlagen geben. „Wir finden es toll, dass so viele Schülerinnen und Schüler aus unseren AGs die Chance nutzen, sich hier mit Teams anderer Schulen und auch Vereinsmannschaften zu messen“, betonte Monika Lehmhaus.

Für alle war das Turnier eine besondere Herausforderung, an der sie wachsen konnten, und das viele Emotionen freisetzte – egal ob die Teams schon nach den Gruppenspielen die Heimreise antreten mussten oder ob sie es bis ins Halbfinale oder sogar Finale geschafft hatten.  Allen gemeinsam war ihr großer Einsatz, ihr Ehrgeiz und ihre Freude über jeden gewonnenen Punkt. Kein Spiel wurde vorschnell verloren gegeben. „Mich hat beeindruckt, dass – egal wie sehr im Spiel um jeden Ball gekämpft wurde oder ob man sich vielleicht auch einmal ungerecht behandelt fühlte – sich die Spieler nach dem Match mit Handshake voneinander verabschiedet haben. Auch wenn es einigen manchmal etwas schwergefallen ist“, so Monika Lehmhaus mit einem Augenzwinkern. 

Erstmals war die Gesamtschule Stettiner Straße Ausrichter des Turniers und gleichzeitig mit 15 Teams die am stärksten vertretene Partnerschule von sps. Insgesamt kämpften 120 Mannschaften in zehn Kategorien verteilt auf 14 Plätzen indoor und outdoor um den Sieg. Das Niveau war beeindruckend. Mit Kostja Mushidi war sogar ein aktueller Spieler der BBL und früherer Jugendnationalspieler am Start und musste so manchen Autogrammwunsch erfüllen. Und auch bei den Damen waren Top-Spielerinnen vertreten. 

Auch wenn Petrus dieses Mal nicht ganz mitgespielt hat, freuten sich Stephan Proksch und Robert Sabelberg, Schulleiter bzw. Didaktischer Leiter von der Gesamtschule Stettiner Straße, über die gelungene Premiere. „Wir kommen wieder“, freuten sich die Spielerinnen und Spieler schon auf die NRW-3×3-Tour im nächsten Jahr.

Auch die Internetzeitung „Ddorf-aktuell“ sowie die Rheinische Post berichteten über die Veranstaltung. Die Beiträge „Düsseldorf Garath: 120 Teams beim 3×3 Basketball“ sowie „Flora-Realschüler sichern sich in Garath Finalticket“ finden Sie in unserem Pressearchiv.

Ein Sieger und viele Gewinner
Sie eröffneten das Turnier, v.l. Georg Kleine vom WBV, Tim Baumeister von der AOK, Robert Sabelberg und Stephan Proksch, Didaktischer Leiter bzw. Schulleiter Gesamtschule Stettiner Straße, Monika Lehmhaus, Vorstandsvorsitzende von sports partner ship e.V., sowie Bezirksbürgermeister Klaus Erkelenz

Eine Spielszene aus dem Finalspiel, das die Ullen Ballers von der Realschule Florastraße mit 16:9 gegen den ASG Hürth (blaue Trikots) gewannen
Ein Sieger und viele Gewinner
So sehen Sieger aus… Das Team Ullen Ballers mit ihrem Lehrer Timo Koers
Ein Sieger und viele Gewinner
Robert Sabelberg und Stephan Proksch freuten sich über einen Punktgewinn ihres Teams im Finale…
Ein Sieger und viele Gewinner
… Aber leider reichte es nicht zum Sieg. Handshake nach dem Spiel
Ein Sieger und viele Gewinner
Von der GHS Bernburger Straße waren insgesamt 14 Teams beim Turnier am Start, darunter sieben Teams aus den AGs von sps. Im Bild das Team GSD (orangene Trikots)
Ein Sieger und viele Gewinner
Für das Team der LVR-Gerricus-Schule Düsseldorf, im Bild mit Monika Lehmhaus und ihrem Lehrer Sven Hoderlein, reichte es dieses Mal nicht zum Finale (siehe Beitrag vom 30. Mai 2022)