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Evaluation belegt Erfolg des Basketball-Projekts


Schüler überzeugen mit überdurchschnittlichen Ergebnissen

 

Mit großem Engagement hat sports partner ship e.V. (sps) vor über einem Jahr ein neues Projekt gestartet: „Basketball at School“. Es bietet Fünft- und Sechstklässlern von sechs Düsseldorfer Schulen die Chance, unter Anleitung eines professionellen Trainers und in Zusammenarbeit mit den Lehrern in einer bilingualen AG eine neue Sportart zu erlernen. Monika Lehmhaus, Vorsitzende von sps: „Ebenso wichtige Ziele dieses Angebots sind für uns, den Kindern altersgerecht Werte des Sports wie Fairness, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.“


Dass das eindrucksvoll gelungen ist, zeigte die jüngst durchgeführte Evaluation des Projekts, die einen motorischen Test sowie einer Befragung sowohl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler als auch der Lehrer umfasste.


So belegte der von der Stadt Düsseldorf in allen 5. Klassen durchgeführte sogenannte „Re-Check“ nach Prof. Stemper, dass 90 Prozent der geförderten Schüler überdurchschnittliche bis weit überdurchschnittliche Leistungen bei der Koordination mit dem Ball zeigten. Erfreulich waren auch die Resultate der untersuchten Kriterien Fitness und Motorik. Beispielsweise überzeugten 70 Prozent der Kinder aus dem Projekt mit überdurchschnittlichen bis weit überdurchschnittlichen Leistungen hinsichtlich Kraft und Kraftausdauer.


Gute Ergebnisse erzielten die Schülerinnen und Schüler auch bei sozialen Kompetenzen wie der Einhaltung von Regeln, Rücksichtnahme und Problemlösung: 77 Prozent gaben an, dass es ihnen leicht falle, sich an Regeln zu halten. 75 Prozent sind gerne mit ihrem Team zusammen und 65 Prozent haben das Gefühl, wichtig für die Mannschaft zu sein. Die Aussagen der Lehrer bestätigten diese Ergebnisse. Sie attestierten ihren Schülerinnen und Schülern zum einen relevante sportliche Fortschritte und bewerteten zum anderen den Umgang mit Disziplin, Pünktlichkeit und Akzeptanz von Strafen positiv. Ausbaufähig seien die Leistungen dagegen hinsichtlich solcher Aspekte wie „sportliche Fairness“ und „Integration von Schwächeren“.


Insgesamt waren sich Lehrer, Coaches und Schüler in einem Punkt einig: Sie wünschten sich, dass das Projekt fortgeführt wird. „Das ist natürlich das schönste Lob für uns“, freut sich Monika Lehmhaus.


Motiviert durch die guten Ergebnisse und das positive Feedback feilt sps weiter am Konzept von „Basketball at School“. Ein in der Evaluation identifizierter Handlungsbedarf ist beispielsweise, die Basketball-AG noch stärker in den Schulalltag zu integrieren. Wünschenswert ist es auch, die Förderung der englischen Sprache weiter zu stärken. Darüber hinaus gibt es erste Überlegungen, das Projekt auf andere Schulen auszuweiten. „Die Kinder haben uns auch signalisiert, dass sie sich als Team verstehen und gerne weiter zusammen Basketball spielen möchten“, führt Monika Lehmhaus weiter aus. Grund genug, auch über eine Anschlusslösung für die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 nachzudenken. 

 

Zum Projekt "Basketball at School"